• Daniel Kilian

Helfersyndrom = energetische Selbstaufgabe?

Jeder kennt Menschen, die leiden, Probleme haben und Hilfe benötigen. So wichtig diese Hilfe auch ist, so ist es umso wichtiger zu wissen, ab wann die geleistete Hilfe in die eigene energetische Sackgasse und Selbstzerstörung führt.

Sehr häufig wird das "Helfersyndrom" als etwas Positives gesehen, als eine gute Eigenschaft der Menschen. Dies ist allerdings ein fataler Trugschluss. Energetisch betrachtet ist jede Tätigkeit, die mehr Energie verbraucht, als sie erzeugt ein Verlust. Je häufiger dieser energetische Verlust, also der Verlust von Lebensenergie erfolgt, umso drastischer sind die Auswirkungen. Wichtig ist es, daher zu erkennen, wann so ein Verlust von Lebensenergie vorliegt. Er liegt immer vor, wenn eine Handlung nicht aus Bedingungslosigkeit und Liebe erfolgt. Immer dann, wenn etwas gemacht wird, weil es eben gemacht werden muss. Immer dann, wenn diese Handlung keinen Spaß und keine Freude macht. Gerade im Berufsleben ist es absolut wichtig, dass der Beruf geliebt und gelebt wird. Die Schaffung von täglichem Frust, sei es auf den Arbeitgeber, die Mitarbeiter, die Arbeit generell oder auf die eigene Hilflosigkeit ist eine energetische Tragödie. Jeder, der eine Arbeit verrichtet, die er nicht mag, schafft sich also energetische Probleme, die täglich größer werden. Hier ist es wichtig, den Fokus zu verschieben und seine eigene Einstellung zu überdenken. Gerade, wenn der Job eben nicht einfach so gewechselt werden kann. Die eigene Einstellung ist die eigene Konditionierung, die eigene Programmierung auf Erfolg oder Misserfolg. Diese Einstellung sollte immer aus dem Herzen heraus getroffen werden und frei von Logik und Abhängigkeit sein. Im Privatleben gilt das Gleiche. Auch hier sollte nur aus dem Herzen heraus gehandelt werden. Ganz egal, wie groß die Anforderungen auch sind.

Das eigene Energielevel sollte stets und ständig überprüft und aufgefüllt werden. Jede Selbstaufgabe durch energetischen Raubbau sollte beendet werden. Dies gelingt durch Ehrlichkeit gegenüber sich selbst am besten. Je ehrlicher und schonungsloser die Probleme beim Namen genannt werden, umso leichter gelingt die Aufarbeitung und Veränderung. Das eigene Energielevel wird am leichtesten aufgefüllt durch Gedanken und Gefühle der Liebe, Dankbarkeit und Freude. Je freudvoller also der Umgang mit sich selbst ist, umso größere Belastungen können problemlos gemeistert werden. Plötzlich ist keine Aufgabe mehr zu groß. Alles gelingt fast automatisch, weil "aus Liebe heraus gehandelt wird" und nicht mehr "geholfen werden muss". Dies ist ein riesengroßer Unterschied. Ebenso wie der energetische Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl. Mitleid ist genau, wie "jemanden helfen müssen" die energetische Selbstzerstörung. Mitleid löst alle Energien der Dankbarkeit und der Freude auf. Mitgefühl dagegen ist purer Energiegewinn. Dieses Gefühl ist das Menschlichste von allen. Es ist gelebte Dankbarkeit, Freude und Liebe. Es löst Probleme auf und transformiert. Um unterscheiden zu können, wann das eigene Energielevel leidet und wann ein Zuwachs an Lebensenergie erfolgt, genügt es sich wirklich auf die Freude während der Handlung zu fokussieren. Freude erwärmt den Magen und erzeugt ein Lächeln auf dem Gesicht.

Lächeln macht Menschen einander sympathisch und verbindet sie. Bedingungslose Liebe entsteht. Gern unterstütze ich Sie dabei, Ihr Lächeln wieder zu erlangen. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin in meiner Praxis.


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